Anbieter: Kohl Bergapfelsaft

Ananasrenette – Magnum

22,50 €12,65 €Im Angebot
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Beschreibung

Kohl Grand Cru Ananasrenette, eine Rarität in der Magnum

Der Kohl Grand Cru Ananasrenette ist ein sortenreiner Direktsaft aus einer fast vergessenen Apfelsorte, naturtrüb und unfiltriert in der Magnumflasche. Saftig, würzig, mit Noten von Ananas, Zitrusfrüchten und Cassis – ein Apfelsaft für besondere Momente.

Ananasrenette ist einer von zwei Grand Crus, welche Thomas Kohl aus alten Apfelsorten keltert – und eine wahre Rarität. Die alte Sorte allein macht den Saft noch nicht aus, wie Thomas weiß: Auch die Bedingungen, unter denen der Apfel wächst und später gepresst wird, entscheiden über die Qualität – Boden, Höhe, Luft und der richtige Moment der Ernte.

Saftig und würzig steht der Saft im Glas, an Ananas erinnernd, mit Noten von Zitrusfrüchten und schwarzer Johannisbeere. Die Sorte trägt ihren Namen zu Recht: Bei Wärme entwickeln die Früchte einen intensiven Ananasduft, welchen kaum jemand hinter einem Apfel vermuten würde.

Everybody's Darling des 19. Jahrhunderts

Die Spuren der Ananasrenette führen in die Benelux-Länder; seit 1820 wird sie im Rheinland angebaut.

Von dort trat sie ihren Weg an: Im vorletzten Jahrhundert gab es unzählige Obstgärten und fast ebenso viele Apfelsorten. Unter dieser harten Konkurrenz setzte sich die Ananasrenette mit ihrem Aroma durch und wurde zu Everybody's Darling. Die steile Karriere nahm auch in Südtirol ihren Lauf – und brach erst nach hundert Jahren ab, als die flächendeckende Apfelproduktion begann.

Am sonnigen Ritten, in guter Luft, auf dem richtigen Boden und vor allem von Thomas Kohl mit viel Erfahrung begleitet, wächst die Ananasrenette wieder – auf gut 900 bis knapp 1.000 Metern, wo andernorts der Obstbau endet. Für einen sortenreinen Bergapfelsaft ist die historische Sorte wie geschaffen: Hier kann sie ihre besten Eigenschaften ausspielen, statt sich am Ertrag messen lassen zu müssen.

Warum die Magnumflasche

Thomas Kohl füllt seine beiden Grand Crus ganz bewusst in die Magnum ab – 1,5 Liter, wie man sie sonst vom Wein kennt.

Die große Flasche zeigt die Wertigkeit dieses Saftes, und sie passt zu seinem Anlass: Ein Grand Cru wird geöffnet, wenn Gäste am Tisch sitzen und der Abend etwas werden soll.

Zwei Sorten hat Thomas dafür ausgewählt, diese hier und die Wintercalville – beide alt, beide fast vergessen, beide seine Lieblinge. Mehr Grand Crus gibt es bei ihm nicht, und das ist Absicht. Der Saft wird als Direktsaft gepresst, naturtrüb belassen, sanft in der Flasche pasteurisiert und nicht gefiltert – mehr Handwerk und weniger Technik geht kaum.

Aperitif, Spargel und gebratenes Fleisch

Der Grand Cru Ananasrenette hat seinen Platz als Aperitif, zu Spargelgerichten, Risotto sowie gegartem oder gebratenem Fleisch.

Neben weißem Spargel trifft die Zitrusnote auf die feine Bitterkeit der Stangen, und die Cassisnote hält dagegen. Zum Risotto mit Parmesan hält er ebenso mit, und neben einem gebratenen Kalbsrücken hält er dem festlichen Tisch mühelos stand. Sortenrein und alltagstauglicher wird es in der Kohl Gourmet Kollektion, wo die kleineren Flaschen stehen.

Aus der Magnum bleibt etwas für den nächsten Tag

Bei 8 bis 12 Grad im Stielglas kommen die Ananas- und Zitrusnoten zum Vorschein. Angebrochen gehört die Magnum gekühlt und ist einige Tage gut – bei 1,5 Litern bleibt erfahrungsgemäß etwas übrig, was am nächsten Tag noch immer Freude macht. Den zweiten Grand Cru findest du unter Wintercalville, beide stehen bei Kohl Grand Cru beisammen.