Anbieter: piekfeine Brände

Alma Norte Hanseatic Spiced Spirit

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Inhalt
Menge

Beschreibung

Alma Norte Hanseatic Spiced Spirit von Piekfeine Brände aus Bremen

Alma Norte Hanseatic Spiced Spirit von Piekfeine Brände ist ein gewürzter Spirit auf Basis des hauseigenen Alma Norte Rum, des ersten in Bremen gebrannten Rums. Tonkabohne, Vanille, Orangenzeste und getrockneter Pfirsich machen daraus ein Getränk für kalte Abende.

Alma Norte Hanseatic Spiced Spirit ist der gewürzte Spiced Rum von Piekfeine Brände aus Bremen, komponiert von Birgitta Schulze van Loon. Grundlage ist ihr eigener Alma Norte Oro, ein holzgereifter hanseatischer Rum – der Spirit steht mit 38 % vol in der 500 ml Flasche.

Tonka, Vanille und getrocknete Frucht

Was du zuerst wahrnimmst, ist eine warme Süße aus Tonkabohne und Vanille, dahinter liegen Orangenzeste und getrockneter Pfirsich.

Der Rum darunter bringt Fasswürze und einen Ton von Karamell mit, was dem Ganzen Boden gibt. Der Spirit zeigt sich würzig, fruchtig, samtig und wärmt schon beim Trinken, lange bevor irgendetwas heiß gemacht wurde.

Aromen kommen dabei aus den Zutaten selbst, nicht aus dem Fläschchen. Getrocknete Frucht schmeckt anders als Fruchtaroma, weil beim Trocknen Zucker und Säure zusammenrücken – genau das macht die Tiefe dieses Spirits aus.

Tonkabohne ist dabei die heimliche Hauptrolle. Ihr Duft vereint Vanille, Mandel und Heu und trägt ein Aroma, das sich über alles andere legt, ohne es zu verdecken. In 500 ml steckt davon nur eine winzige Menge, und mehr wäre auch nicht erlaubt.

Als Grog, im Longdrink oder pur mit Orange

Für einen Grog kommen etwa 4 cl in 200 ml heißes Wasser oder schwarzen Tee, mehr braucht es nicht und mehr wäre auch nicht klug.

Im Norden ersetzt das jeden Glühwein, und wer es kalt mag, gießt Cola darauf und drückt eine Zitronenspalte hinein. Pur auf Eis mit einer breiten Orangenzeste funktioniert ebenso, denn dann treten Tonka und Vanille deutlicher hervor. Der Spirit mag Winterliches: Bratapfel, Lebkuchen, dunkle Schokolade.

In der Bar taugt er als Basis überall dort, wo sonst ein beliebiger Spiced Rum steht, nur bringt dieser hier mehr eigene Frucht mit. Wer es fruchtig-blumig mag, greift zum Rosalie Apero, wer es klar und getreidig mag, zum Piekfeinen Korn.

Der erste Rum aus der Hansestadt

Rum haben die Hanseaten immer getrunken, gebrannt haben sie ihn nie – deutscher Rum war jahrhundertelang Importware, die hierzulande nur verschnitten wurde.

Bremen lebte über Jahrhunderte vom Überseehandel, und Rum gehörte zu den Waren, die im Hafen ankamen. Dass er dort nun auch entsteht, schließt einen Kreis, der lange offen stand.

Das liegt am Rohstoff: Zuckerrohr wächst in Europa nicht. Für den Alma Norte wird deshalb ausgesuchte Melasse aus Guatemala importiert, in Bremen nach einem eigenen Verfahren vergoren und im klassischen Pot-Still-Verfahren gebrannt. Alma Norte heißt Seele des Nordens, und sie ist die Basis dieses Spirits.

Seine Farbe holt sich der Rum aus drei verschiedenen Fasstypen: aus Rumfässern von Martinique, aus Amarone-Rotweinfässern und aus Bourbonfässern, die anschließend miteinander vermählt werden. Auf Verschnitt mit Neutralalkohol sowie auf Zuckerung, Aromatisierung oder Färbung verzichtet die Brennerin bewusst.

So entsteht in Bremen ein Spiced Rum, der weder aus der Karibik zugekauft noch hier bloß umgefüllt wird, so Birgitta Schulze van Loon über ihr Rumprojekt. Was in der gläsernen Manufaktur sonst noch entsteht, zeigt Piekfeine Brände.