Anbieter: Altes Gewürzamt
Afrikanisches Grillgewürz
Beschreibung
Afrikanisches Grillgewürz vom Alten Gewürzamt, warme Würze
Das Afrikanische Grillgewürz vom Alten Gewürzamt ist eine Mischung aus zehn reinen Gewürzen, in der langer und schwarzer Pfeffer den Ton angeben. Orangenblüten und Zimtrinde legen eine warme Süße darüber, die Rind, Wild und Grillgemüse gut steht.
Afrikanisches Grillgewürz ist die warme Grillmischung des Alten Gewürzamts aus Klingenberg am Main, gebaut auf langem und schwarzem Pfeffer, Kümmel, Orangenblüten und Nelken, dazu rosenscharfer Paprika, Muskatnuss, Zimtrinde, Chili und Kardamomsaat. Die Zusammenstellung ist europäisch geprägt und trägt trotzdem ein deutlich exotisches Vorzeichen.
Warme Würze mit Pfeffer und Orangenblüte
Das Afrikanische Grillgewürz duftet warm und vielschichtig, weil Zimtrinde und Orangenblüten auf Pfeffer und Nelken treffen und keine der beiden Seiten der anderen den Vortritt lässt.
Über der Glut entsteht daraus eine runde Würze mit einer feinen Schärfe von Chili und rosenscharfem Paprika, dahinter die dunkle Tiefe von Muskatnuss und Kardamom. Warm, würzig, einprägsam – dieser Charakter ist so eigen, dass man ihn beim zweiten Mal sofort wiedererkennt.
Zwei Pfeffersorten führen die Liste an, und dass der lange vor dem schwarzen steht, hört man deutlich heraus. Im mittelalterlichen Europa war der Langpfeffer begehrter und teurer als der schwarze, danach verschwand er für Jahrhunderte fast völlig von den Tischen. Seine Schärfe kommt später, bleibt länger und trägt eine süßliche Wärme mit, die an Zimt denken lässt.
Die Orangenblüten bilden dazu die zarte Gegenstimme und sind der Grund, warum die Mischung trotz aller Dunkelheit nie schwer wirkt. Es sind die Blüten der Bitterorange, in Nordafrika seit jeher als Blütenwasser in Küche und Süßspeisen zuhause, und sie legen einen blumigen Hauch über die dunklen Gewürze.
An Rindersteak und gegrilltem Gemüse
Rind und Wild nehmen die warme Würze besonders bereitwillig an, und auch Aubergine, Kürbis und Süßkartoffel vom Rost kommen mit ihr gut zurecht.
Am kräftigen Rindersteak zeigt die Mischung ihre ganze Breite. Ein knapper Teelöffel je Steak genügt, in etwas Öl verrührt haftet er besser und rieselt beim Wenden nicht in die Glut. Zwei bis drei Minuten je Seite über guter Glut, dann eine kurze Ruhepause auf dem Brett.
Alle zehn Zutaten sind Gewürze, und das ändert den Ablauf am Feuer: nichts karamellisiert, nichts verbrennt, also darf die Mischung schon vorher aufs Fleisch und direkt über die Glut, gesalzen wird erst hinterher mit einer Prise Flor de Sal.
Auf gegrilltem Gemüse macht sie dieselbe Figur wie am Fleisch, ganz wie beim südafrikanischen Braai, dem Feuer, um das herum stundenlang gegessen wird. Was sonst noch über die Kohlen darf, steht bei den Grillgewürzen fürs offene Feuer.
Zehn Gewürze, abgestimmt in Klingenberg
Eine Grillmischung lebt vom Verhältnis zwischen Schärfe und warmer Würze, und je genauer beides abgestimmt ist, desto runder fällt das Ergebnis aus. Diese Komposition beherrschte Ingo Holland, und das Alte Gewürzamt mischt bis heute nach seiner Rezeptur.
Zwei Quellen sorgen für die Schärfe, Chili und rosenscharfer Paprika, und vier warme Gewürze halten dagegen, nämlich Nelken, Muskatnuss, Zimtrinde und Kardamomsaat. Weil keine Rieselhilfe die Mischung streckt, trägt ein Löffel davon deutlich mehr Würze als derselbe Löffel aus einem Streuer. Dosiere also zurückhaltend und lege beim nächsten Steak nach.
Gemischt und abgefüllt wird alles im Alten Gewürzamt in Klingenberg am Main. Das Afrikanische Grillgewürz gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt und steht dort neben den Länderküchen aus Nordafrika und Arabien.



